Schlafrestriktion und Stimuluskontrolle

Sind Sie müde, wenn sie ins Bett gehen?

Inklusiv mit Schlafberatung

Bei uns lernen sie, ihren schlafdruck zu erhöhen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die möglichst lange im Bett liegen – aus Angst, nicht genug zu schlafen? Haben Sie sich angewöhnt, Ihr Bett zum Lesen, Fernsehen oder Essen zu nutzen?

In unseren Videos vermitteln wir Ihnen anschaulich, wie Sie durch Stimuluskontrolle (auch als Reiz-Kontroll-Technik bezeichnet) Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützen und erreichen, dass Sie Ihr Bett nur noch mit Schlafen in Verbindung bringen. Dazu sind ein fester Zeitplan und klare Gewohnheiten für das Zubettgehen nötig, die Sie in unseren Videos genau erklärt bekommen.

Schlafhygiene – welche Grundsätze können Ihren Schlaf positiv beeinflussen?

    • vor dem Schlafengehen keinen Alkohol, Kaffee oder anregenden Tee zu sich nehmen
    • vor dem Schlafengehen oder in der Nacht nicht rauchen
    • am Abend auf schwere und scharf gewürzte Mahlzeiten verzichten
    • Sport ist wichtig – aber nicht direkt vor der Nachtruhe
    • das Schlafzimmer dunkel halten
    • eher kühlere Temperaturen
    • für eine angenehme Atmosphäre sorgen

Die richtige Schlafhygiene ist EIN Baustein unserer nicht medikamentösen Therapie und berücksichtigt alle Faktoren, die sich auf Ihren Schlaf auswirken können.

Ausserdem sind feste Gewohnheiten wichtig, um zurück zu einem guten Schlaf zu finden:

  • grundsätzlich erst dann schlafen gehen, wenn man sich müde fühlt
  • nachts aufstehen, wenn man nicht (wieder) einschlafen kann
  • morgens immer zur selben Zeit aufstehen

 

In unserem KVT-I-online-Programm vermitteln wir Ihnen anschaulich, dass Schlafstörungen dadurch verstärkt werden, indem man viel Zeit im Bett verbringt, jedoch nicht schläft. Durch Verkürzung der im Bett verbrachten Zeit wird ein Schlafmangel herbeigeführt, der den Druck zu schlafen erhöht. Der Erfolg dieser Methode ist vielfach wissenschaftlich belegt und wird auch Ihnen helfen, zurück zu einem guten und gesunden Schlaf zu finden.

Länger als 1 Monat anhaltende Schlafstörungen, die mit einem mangelnden Erholungseffekt einhergehen, sollten abgeklärt werden.